Dr. Behrendt, Maik

Sie finden eine Vorstellung von mir auch auf Youtube: Link zum Video von Dr. Maik Behrendt.

Einsatzregion:

  • bundesweit, aber bevorzugt Norddeutschland, Berlin und NRW

Meine Schwerpunktthemen:

  • Wie fühlen sich Depressionen, Ängste und Sucht an?
  • Impulsgebung für Diskussionen im trialogischen Sinn (Betroffene, Angehörige und beruflich Helfende)
  • Die Kraft der Selbsthilfe – Selbsthilfeprojekte praktisch gedacht – Best practise: EinMiteinander Bewegen 2.0. – Wie starte ich mein eigenes Selbsthilfeprojekt?
  • Sucht und Depression – ein Teufelskreis. Habt Mut – Fragenstellen tut gut.
  • Umverteilung von Macht – Eigene Haltung und Teamarbeit auf Augenhöhe
  • In Einarbeitung befindend: Das Recht auf Gesundheit ist ein Menschenrecht – das Recht auf Krankheit auch! Was sagt die UN-BRK dazu?

Mein Erfahrungshintergrund

Persönlich:

Mein Name ist Maik Behrendt, ich bin 45 Jahre alt. Seit fünf Jahren bin mit meinem Mann Fabian liiert. Mit meiner Mutter leben wir in einer Mehrgenerationen-WG. Zusammen mit allen Familienmitgliedern und verwandten sind wir eine bunte, chaotische Großfamilie. Die Familie gibt mir Kraft und Energie.

Ich bringe die Besonderheit mit, dass ich selbst bereits Psychiatrie-Erfahrungen habe, durch eine Depression, Angst und Suchterkrankung. Ich bin in zwei Selbsthilfegruppen aktiv. Nach einem missglückten Suizid habe ich mich erstmalig bewusst für das Leben entschieden mit der Erkenntnis – „Hilfe annehmen ist eine Stärke.“ Das fällt mir ein zum Thema Self-Empowerment bei heutiger Betrachtung. Wichtig ist mir heute, Gesicht zu zeigen, die Öffentlichkeit und mein persönliches Umfeld für Menschen mit Beeinträchtigungen wie mich zu sensibilisieren und für unsere Interessen einzustehen. In meiner Freizeit bin ich aktiv als Tanztrainer in der Szene von Schaumburg und Hannover unterwegs.

Fachlich/Beruflich:

Seit 2018 bin ich in der EUTB Schaumburg (Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung) als Peer-Berater beschäftigt. Meine Aufgabe besteht darin, Menschen mit psychischen, körperlichen und kognitiven Beeinträchtigungen in der „Peer-to-Peer-Beratung“ mit meinen KollegInnen zu allen Fragen zur Teilhabe von Menschen am gesellschaftlichen Leben kostenlos zu beraten.

Von Beruf bin ich Arzt und seit 2014 berentet. Meine Promotion habe ich im Jahr 2005 in einem Fach der molekularbiologischen Neurowissenschaften geschrieben, mit anschließenden Beschäftigungsverhältnissen in Kanada und der Schweiz.

Was Sie noch über mich wissen sollten:

Co-Moderationen, Teamwork wird von mir bevorzugt und überaus begrüßt. Diversity/Mainstreaming mit normenkritischen Aspekten ist mir wichtig: Unser Team in Co-Moderation ist spannend und abwechslungsreich – Mann, Frau; verschieden alt; gay, hetero; Peer/Profi, Herkunft; beeinträchtigt, nicht-beeinträchtigt. In Co-Moderation kann das Angebot erweitert werden um viele Bereiche erweitert werden. Grundwissen in den Sozialgesetzbüchern, im Asylbewerber-leistungsgesetz, Spezialisierung im Hinblick auf das BTHG und die (Neu-) Definition des Behindertenbegriffs sind vorhanden.

Regelmäßige Pausenzeiten sind mir wichtig zum Erhalt der Konzentrations- und Denkleistung. Veranstaltungen mit Übernachtungen brauchen Begleitung zur psychosozialen Stabilisierung.

Referenzen (Auswahl):

In Planung:

  • Kongress-Präsentation „Selbsthilfe stärkt die Seele“ für Selbsthilfegruppen und -organisationen mit psychischer Thematik in Hannover
  • Quartiersfest in Stadthagen, Dialogmoderation zum Thema Inklusion im Quartier und UN-BRK praktisch
  • Schulklassen-Besuch zum Thema „Sucht und Depression – ein Teufelskreis. Habt Mut – Fragenstellen tut gut!“

2019:

  • Akzeptanz zum Umgang mit Depressionen steigern, Trialogische Diskussion mit Schülern in Stadthagen zum Thema „Akzeptanz zum Umgang mit Depressionen steigern“

Vor 2019:

  • Trainertätigkeiten im Rahmen des Schaumburger Bündnis gegen Depression (SBgD) zum Thema Depression und Ängste
  • Seminar vor Bundestrainern im Deutschen Tanzsportverband (DTV) in Bad Kissingen
  • Erarbeiten und Inszenierung eines szenischen Spiels („Szenen einer Psychischen Störung: Wie fühlt sich eine Depression an?“) in Kooperation mit VHS Schaumburg in Stadthagen, Rinteln und Bückeburg
  • Veranstaltungsreihe mit VHS Schaumburg in Stadthagen und Rinteln in Kooperation mit Burghofklinik (Trialog. Veranstaltung zum Thema „Depressionen – Herausforderungen bei der Arbeit, Ängste und Sorgen“)
  • Initiator und Koordinator des Bewegungs- und Gesprächsprojekts „EinMiteinander Bewegen 2.0“ – Kreative Prozesse erfolgen in der tänzerischen Bewegung ergänzt durch Gruppengespräche der Teilnehmenden

Kontaktdaten:

maik.behrendt(at)casco.isl-ev.de​

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